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Spielbericht Damen (04.10.2014)

Durch verletzungs- und krankheitsbedingte Ausfälle leicht geschwächt fuhren wir zum Bezirksligaaufsteiger nach Rothenburg mit dem Ziel 3 Punkte nach Löbau zu holen.

Viele Aufstellungsvarianten gab es nicht. Also war klar: Doppelläufer; Heike und Arite als Mittelblocker; Conny und Bimmi als Außenangreifer und Kiri und ich Zuspieler; Vanni agierte in der für sie doch ungewohnten Position der Libera.

Wir starteten den ersten Satz druckvoll und konsequent. Bimmi brachte uns mit einer Aufschlagserie 8:2 in Führung. Aber Rothenburg besann sich auf sein Spiel und erkämpfte sich bei jedem Rotationswechsel einen Punkt mehr als wir und konnte schließlich zum 16:16 ausgleichen. Um die Annahme zu verstärken wechselte Yvonne Tini beim Spielstand von 16:17 ein. Ab jetzt war es ein Kopf an Kopf-Rennen, welches wir leider mit 23:25 verloren.

Der zweite Satz sollte konsequenter durchgezogen werden. Durch sichere platzierte Aufschläge und variables Angriffsspiel gelang es uns bis zur Mitte des Satzes mit 18:12 abzusetzen. Den Vorsprung ließen wir nicht mehr schrumpfen und gewannen den Satz souverän mit 25:18.

Gleich zu Beginn des dritten Satzes verletzte sich Bimmi und mußte ausgewechselt werden. Da wir nicht viele Wechselmöglichkeiten hatten mußte Tini die Position der Außenangreiferin übernehmen. Durch enorme Schwierigkeiten im Stellungsspiel in dieser doch ungewohnten Konstellation lagen wir schnell mit 0:5 hinten. Leider kamen dann während des Satzes noch Abstimmungsschwierigkeiten hinzu und Rothenburg konnte uns sein Spiel aufzwingen. In der Mitte des Satzes versuchten wir noch einmal ein bisschen Ruhe rein zu bekommen, indem wir auf das Läufersystem umstellten. Aber es gelang uns nicht dieses nervöse, unkontrollierte Spiel unsererseits auszuschalten. Wir verloren den Satz deutlich mit 13:25.

Die Satzpause nutzte unsere Trainerin um uns mal „den Kopf zu waschen“. Wir hakten den dritten Satz ab und gingen mit viel Kampfgeist in den Vierten.

Durch Variabilität im Angriff und einer tollen Aufschlagserie von Arite gingen wir mit 10:2 in Führung. Mit so viel Druck hatte Rothenburg nach dem völlig verdrehten dritten Satz nicht gerechnet. Nachdem beide Auszeiten schon zu Beginn des Satzes von Rothenburg genommen wurden, fanden sie in ihr Spiel zurück. Der Rest des Satzes war geprägt von sehr guten und langen Ballwechseln. Wir konnten unser Spiel aber durchziehen und gewannen ihn mit 25:20.

Der Tiebreak sollte uns nun wenigstens 2 der 3 erhofften Punkte liefern. Beide Mannschaften spielten sehr konzentriert. Es war ein „Kopf an Kopf-Rennen“. Zum Seitenwechsel stand es 6:8 für Rothenburg, aber die 2 Punkte holten wir schnell bis zum 10:10 auf. Bis zum 14:14 waren es hart umkämpfte Bälle, konditionell waren wir klar im Vorteil. Leider gab es dann beim Spielstand von 14:14 eine gelbe Karte für den OSC. In unseren Köpfen waren viele Fragenzeichen, die Unkonzentriertheit zur Folge hatten. Das war noch nicht genug, es wurde gleich noch ein sehr fraglicher Netzfehler gegen uns gepfiffen. Diese 2 Aktionen zum Ende des Tiebreaks sollten uns den Sieg kosten. Wir waren emotional nicht in der Lage den Satz doch noch für uns zu entscheiden.

Fazit: Wir müssen lernen den „Reset-Knopf“ eher zu drücken. Das muß während eines Satzes und auch nach bestimmten Aktionen möglich sein, nicht erst in den Satzpausen. Einmal abgesehen von unseren unkonzentrierten Phasen, haben wir konditionell überzeugt. Ein großes Lob geht an Tini, die die Position der Libera beherrscht, sich als Mittelblocker behauptet und, wenn es gar nicht anders geht eben als Außerangreifer agiert, und an Vanni die, nachdem unsere erste Libera krankheitsbedingt ausgefallen ist, mit Ihrer Leistung uns überzeugt hat.

OSC Löbau – ASV Rotheburg:

  1. Satz: 23:25
  2. Satz: 25:18
  3. Satz: 13:25
  4. Satz: 25:20
  5. Satz: 14:16

 

Spielbericht: Doreen Hennig

Es spielten: Andrea Bimmrich, Kirstin Krüger, Kristin Herzig, Cornelia Wünsch, Arite Kunzendorf, Vanessa Militzer, Heike Lederer, Doreen Hennig

Trainerin: Yvonne Schreiber unterstützt von Nicole Netter

René SeidelSpielbericht Damen (04.10.2014)
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