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Spiebericht Herren Pokalfinale (01.11.2014)

Am 01.11.2014 spielten die Männer um den Ostsachsen Pokal – der Pott, der bislang noch nie in die Stadt am Berge geholt werden konnte.

Am vergangenen Samstag erwachte die Höhle der Löwen wieder einmal zum Leben – denn die Damen und die Herren des OSC Löbau standen im Pokalfinale Ostsachsen und hatten die Chance gleichzeitig Pokalgeschichte für die noch junge Abteilung Volleyball zu schreiben.

In der Vorrunde zum Bezirkspokal Ostsachsen setzten sich die Männer am 13.09.2014 gegen den GSC Großschweidnitz und Traktor Mittelherwirgsdorf in zwei spannenden Partien durch. Nach der Auslosung stand als erste Aufgabe die Volleyballer des JTVG Coblenz, gegen die man zuletzt in der Liga noch eine 1:3-Klatsche hinnehmen musste, zu besiegen, um in das Pokalfinale (Daheeme) einzuziehen.

Der Gegner reiste ohne wichtige Stammspieler an, war trotzdem von der Körpergröße der Spieler eine Etage höher, als unsere Männer. Doch davon ließ sich unser Team nicht beeindrucken. Anpfiff zum Halbfinale und der Hexenkessel kochte und die Löwen waren voll bei der Sache. Von Beginn an machten sie deutlich, dass es heute nichts für Coblenz zu holen gibt und dominierten die Gastmannschaft und das Spiel. Aufschläge wurden platziert und mit Druck über das Netz gebracht, der Block stand sicher und die Abwehr reagierte souverän. Das gab Sicherheit für den eigenen Spielaufbau und die eigenen erfolgreichen Angriffsaktionen. Die Löbauer spielten sich eine deutliche Führung heraus und sicherten diese bis zum Satzende von 25:13.

Auch der zweite Durchgang wurde überlegen begonnen und abgeschlossen. Die Coblenzer fanden zu keinem Zeitpunkt in das Spiel und deute nur ein Hauch von neuem Mut und neuer Entschlossenheit an, schlugen die Löbauer wieder mit klaren Punkterfolgen und einer breiten Brust zurück. Somit endete der 2. Satz mit 25:18. Coblenz war raus und für die Löbauer hieß es „Finale…oho.“

Im zweiten Halbfinale setzten sich verletzungsgeschwächte Zusestädter vom SC Hoyerswerda gegen das neu zusammengesetzte und verjüngte Team aus Görlitz in drei Sätzen durch. Somit stand das Finale fest: OSC Löbau, die bereits mehrmals die Vorrunde im Pokal überstanden hatten, aber noch nie das Finale erreichten, gegen den SC Hoyerswerda, den Vorjahres-Pokal-Sieger.

Es sei vorweg genommen, dass unsere Löwen an diesem Abend nichts mehr zu lachen hatten und dass der Traum vom Pokalsieg vor dieser fantastischen Fankulisse ein nicht wahr wurde. Im ersten Satz war die Auseinandersetzung beider Teams absolut auf einem Niveau. Keine der beiden Teams schenkte dem anderen auch nur einen Punkt. Ein sehenswerter und interessanter Schlagabtausch bei dem zu sehen war, warum Volleyball so einzigartig und spannend ist. Bis zum Stand von 18:18 konnte sich keiner der Mannschaften absetzen, doch dann schlichen sich Fehler und Unsicherheiten in der Annahme bei Löbau ein. Der Druck von Hoywoy ließ dagegen aber nicht nach, sodass der erste Satz mit 20:25 an die Gäste ging.

Im zweiten Satz des Finales wurde die Nervosität der Löbauer immer schlimmer und die Sicherheit vom SC Hoyerswerda immer deutlicher. Die OSC-Männer fanden kein probates Mittel gegen diesen starken Block und die flinke Abwehr. Leider fehlte den Löbauern Glück, Geduld und die Antwort auf die Hoyerswerdaer Spielweise. Das Finale endete somit folgerichtig 14:25 an den Sportclub aus Hoyerswerda.

 

Der OSC Löbau gratuliert dem SC und zieht seine Lehren aus dieser herben und bitteren Niederlage und greift schon am kommenden Samstag wieder in der Liga beim zweiten Heimspiel der Saison an.

Für den OSC Löbau spielten: Michael Busch, Frank Herzog, Clemens Jonkisch, Stefan Korschofski, Toni Kühn, Angelo Licbarski, Ronny Löchel, Philipp Richter, Dennis Scholze, René Seidel, Benjamin Stamer.

Auf der Trainerbank: Enrico Kral

Es fehlte: Denis Knebel

Der „siebte Mann“: Unser gigantischer, treuer und lautstarker Fanblock, der die Höhle der Löwen beben ließ, für ganz besondere Stimmung sorgte und trotz zwei zweiten Plätzen diesen Tag zu einem ganz besonderen machte. Die ganze Mannschaft sagt DANKE.

Ronny LöchelSpiebericht Herren Pokalfinale (01.11.2014)
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