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Missglückter Saisonstart für die 1. Damenmannschaft

Zum ersten Spieltag der Bezirksliga trafen die 1. Damen der OSC im Lokalderby auf den Schönbacher VV.

Da die OSC Damen kurz- und langfristige Ausfälle von einigen Spielerinnen zu kompensieren hatten, wurde von den Neuzugängen Monique und Nika 100%ige Einsatzbereitschaft gefordert. Die Vorbereitungszeit für das Zusammenspiel der Mannschaft verlief nicht optimal, da immer wieder Spielerinnen ersetzt werden mussten. Dennoch erwartete man eine anspruchsvolle Leistung und hoffte auf wenigstens einen Satzgewinn.

Im Startsechser standen Andrea B. und Andrea H. im Außenangriff, Monique im Diagonalangriff, Vanessa und Doreen im Mittelblock, Kirstin im Zuspiel und Nika in Liberoposition. Andrea brachte den OSC mit sicheren Aufschlägen 3:0 in Führung. Ein gelungener Spielstart sollte eigentlich für Euphorie und Selbstvertrauen sorgen, aber die Löwinnen waren verkrampft, ohne jeglichen Biss. Sie ließen sich vom Gegner 2 Punkte pro Rotationswechsel nehmen, während sie  nur einfach punkteten. Dann folgten zwei 4er und eine 5er Aufschlagserie, die den OSC völlig aus dem Konzept brachten. Es waren viele gute und vor allem lange Spielzüge dabei, von denen am Ende immer der Gegner profitierte. Nach 25 Min endete der Satz 15:25

Im zweiten Satz wechselte Conny für Vanessa ins Spiel. Die Spielweise blieb aber unverändert: verkrampft und ohne jegliches Selbstvertrauen. Bis zur Satzmitte war es dennoch ein Spiel auf Augenhöhe, wobei immer wieder die Außenangreifer punkten konnten. Beim 10:13 musste eine erste Auszeit her, da der OSC erneut drohte unterzugehen. Der Appell an die Spieler zeigte keine Wirkung. Es geschah genau das, was unbedingt vermieden werden sollte. Unsicherheit in der Annahme, ins Aus geschlagene Angriffe und fehlende Kommunikation bauten den Gegner auf. Zum Schluss kassierte der OSC eine 8er Aufschlagserie zum 14:25 Satzende ohne wirklich Gegenwehr zu leisten.

Was war nur los? Die Löwinnen kamen einfach nicht auf Betriebstemperatur. Das Tagesziel wurde vor dem dritten Satz nach unten korrigiert. Es sollte nicht ein Satz gewonnen werden, sondern es sollten wenigsten 20 Punkte erreicht werden. Die Aufstellung blieb unverändert. Das Spiel gestaltete sich von Seiten des OSC  wesentlich lockerer, als die Sätze davor und plötzlich wurde wieder gepunktet und sogar eine Führung von 4 Punkten erarbeitet. Leider folgte die gewohnte Schwächephase und dem Gegner gelang der Ausgleich zum 17:17. Bis zum 21:22 blieb der OSC dran, aber der Gegner holte sich das Aufschlagrecht und ließ es sich bis zum 21:25 Satzgewinn nicht mehr nehmen.

Die Leistung der Löwinnen war nur im dritten Satz zufriedenstellend. Die Aufschlagquote lag bei sehr guten 95 %, dafür mangelte es aber an Risikobereitschaft. Der Gegner konnte damit nicht unter Druck gesetzt werden, er profitierte viel zu oft von Eigenfehlern. Lobenswert ist die Leistung von Nika, die erstmalig für den OSC aufgelaufen ist und hervorragende Liberoarbeit geleistet hat, und von Kirstin, die es als Zuspieler oft sehr schwer hatte, da zu wenige Annahmen präzise auf die Zuspielposition gebracht wurden. Angesichts der Tatsache, dass dem OSC mit zwei Neuzugängen, die zu 100% eingesetzt wurden, und zwei Spielerinnen die neue Positionen besetzen, eine erfahrende und gefestigte Truppe gegenüber stand, sollten die Köpfe nicht hängen gelassen werden. Es kann nur besser werden.

 

Es spielten: Andrea Bimmrich, Andrea Heinke, Kirstin Krüger, Monique Linke, Vanessa Militzer, Cornelia Wünsch, Nicol Švrčinová, Doreen Hennig

Trainerassistent: Kristin Herzig

Spielbericht: Doreen Hennig

Ronny LöchelMissglückter Saisonstart für die 1. Damenmannschaft
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