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Doppelter Heimerfolg der 1. Damenmannschaft

Die Damen I des OSC mussten am heutigen Heimspieltag zuerst gegen den Sachsenklasseabsteiger SV Crostau kämpfen und anschließend den Aufsteiger in die Bezirksliga SV St. Marienstern Panschwitz-Kuckau bezwingen.

Die Damen I des OSC mussten am heutigen Heimspieltag zuerst gegen den Sachsenklasseabsteiger SV Crostau kämpfen und anschließend den Aufsteiger in die Bezirksliga SV St. Marienstern Panschwitz-Kuckau bezwingen. Es wurden zwei starke Gegner und 2 schwere Spiele erwartet.

Nach technischen Schwierigkeiten konnte mit einer halben Stunde Verspätung das erste Spiel angepfiffen werden.

Im Startsechser standen Nicole N. und Andrea B. im Außenangriff, Sandra im Zuspiel, Doreen und Conny im Mittelblock und Nika auf Liberoposition. Nach einem etwas verschlafenen Start lag der OSC schnell 0:4 hinten. Ein Spielerwechsel (Nicole N. « Andrea H.) beim 2:7, eine konsequente Spielweise und eine 4er Aufschlagserie von Conny brachte den 11:11 Ausgleich. Ab dem 16:18 gab es kaum noch einen Spielaufbau. Unpräzise Annahme und uneffektive Angriffe bescherten dem Gegner nach nur 12 Minuten den 16:25 Satzgewinn.

Nach einem Motivationsinput in der Satzpause ging ein Ruck durch die Mannschaft. Die Löwinnen präsentierten sich einsatzfreudiger und agiler in der Abwehr. Jetzt wurde Volleyball auf hohem Niveau gespielt. Punkt für Punkt bauten sie den Vorsprung aus und zwangen den Gegner beim 17:11 zu einer Auszeit. Sehr gute Annahmen unserer Libera ermöglichten ein variables Paßspiel, welches die Angreifer nutzten und mit knallige Angriffe über alle Positionen punkteten. Zwei taktisch wertvolle Auszeiten beim 19:14 und 24:20 brachten die notwendigen Impulse zum 25:20 Satzgewinn.

Es war sicher, dass der SV Crostau sich das nicht gefallen lassen würde. Im dritten Satz agierten sie selbstbewusst, keinesfalls eingeschüchtert und stellten sich auf die Angriffe der Löwinnen entsprechend ein. Sie ließen ihnen kaum Möglichkeit ihr Spiel aufzubauen. Der Rückstand des OSC war bis zur Satzmitte mit 1 – 2 Punkten überwindbar, es mangelte jedoch an Risikobereitschaft. Dann kam die gewohnte Schwächephase, in der die Annahmen für die Zuspielerin in Hinterfeldposition viel zu nahe am Netzt waren. So baute Crostau den Vorsprung zum 20:12 aus und gewann den Satz verdient mit 25:17.

Die Löwinnen ließen sich nicht beeindrucken, schließlich war das Ziel dieses Spiels, ein Satzgewinn, bereits erreicht. Mit viel Elan und zurückgekehrter Risikobereitschaft starteten sie in den vierten Satz. Das sollte belohnt werden. Nach erkämpften Aufschlagrecht legte Doreen eine Aufschlagserie vor, die den Gegner bei 0:5 zur Auszeit zwang. Andrea B. ließ ebenfalls eine Aufschlagserie folgen und der Vorsprung wurde auf 11:3 ausgebaut. Durch eine geschlossene Mannschaftsleistung holte der OSC jeden verlorenen Ball zurück. Doreen ließ in der zweiten Runde eine weitere Aufschlagserie folgen und baute die Führung zum 20:9 aus. Ab dem 23:10 folgte die gewohnte Schwächephase der Löwinnen, ohne die es anscheinend nicht geht. Crostau bekam Aufschlagrecht und holte zum 14:23 auf ehe die Löwinnen ihren Satzball bekamen. 5 Satzbälle (!) konnte Crostau abwehren, ehe der Satz nach 24 Minuten mit großer Erleichterung 25:19 gewonnen werden konnte.

Der Einzug in den alles entscheidenden Tiebreak wurde bejubelt, wie ein Spielgewinn. Jetzt waren die Löwinnen bissig und wollten die zwei Tabellenpunkte. Sandra bescherte uns mit einer 6er Serie einen 8:2 Vorsprung zum Seitenwechsel. Wie gesagt, ohne Schwächephase geht es eben doch nicht. Crostau konnte zum 8:9 aufholen. Dann ließ Conny eine Aufschlagserie folgen und verhalf beim 14:12 zu zwei Satzbällen, von denen bereits der erste zum 15:12 Satzgewinn umgewandelt werden konnte.

Ein Sieg über den Sachsenklasseabsteiger bescherte den Löwinnen enormes Selbstbewusstsein, welches sie ohne Abstriche mit in die zweite Partie nahmen.

In der Aufstellung gab es nur einen Zuspielerwechsel, den Kirstin mit einer 6er Aufschlagserie dankte und den OSC 9:2 in Führung brachte. Im Angriffsdruck ließen die OSC Damen nicht nach, jedoch bereiteten unpräzise Annahmen Schwierigkeiten, sodass Marienstern zum 15:15 ausgleichen konnte. Durch nochmaliges Aufbäumen der Löwinnen gelang jedoch der 25:22 Satzgewinn.

Mit leichten Startschwierigkeiten für den OSC begann der zweite Satz. Beim 0:4 Rückstand nahm der OSC einen Spielerwechsel vor und begann seinen Siegeszug. Sandra knallte ihre Aufschlage dem Gegner regelrecht „um die Ohren“. Ohne Marienstern eine Chance zum Ausgleich zu geben entschied der OSC ganz souverän den Satz 25:17 für sich.

Im dritten Satz war Marienstern wieder hellwach, sie wollten in der Höhle der Löwen noch etwas erreichen und traten wieder selbstbewusst dem OSC gegenüber. Jeder Spielzug war hart umkämpft. Auf beiden Seiten wurden Bälle vom Parkett gekratzt. Der OSC lag immer mit 1-3 Punkten im Rückstand. Beim 17:18 ging Conny zum Aufschlag und die Führung konnte übernommen und zum 22:18 ausgebaut werden. Den Vorsprung ließen sich die Löwinnen nicht mehr nehmen und beendetet das Spiel 25:21.

Die Spiele zeigten wiedermal, dass Erfolg stark vom Kopf abhängig ist. Im ersten Satz war keine Stimmung, kein Elan, keine Motivation. Dann wurde in den Köpfen ein „Schalter umgelegt“, und es konnte Volleyball auf hohem Niveau gespielt werden. Risikobereitschaft, vor allem beim Aufschlag, wurden immer wieder mit direkten Punkten belohnt und war am heutigen Tag ein Garant für die Siege. Hinzu kam eine geschlossene Mannschaftsleitung, die so manchen Punkt bejubeln ließ, als wäre es ein Matchwinner.

OSC Löbau – SV Crostau

  1. Satz: 16:25
  2. Satz: 25:20
  3. Satz: 17:25
  4. Satz: 25:19
  5. Satz: 15:12

OSC Löbau – SV St. Marienstern Panschwitz-Kuckau

  1. Satz: 25:22
  2. Satz: 25:17
  3. Satz: 25:21

Es spielten: Andrea Heinke, Andrea Bimmrich, Sandra Graumann, Kirstin Döring, Nicole Netter, Vanessa Militzer, Cornelia Wünsch, Monique Linke, Nicole Švrčinová, Doreen Hennig

Spielbericht: Doreen Hennig

Ronny LöchelDoppelter Heimerfolg der 1. Damenmannschaft
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