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Endlich die obere Tabellenhälfte erreicht – Spielbericht 1. Damen

Zum zweiten Heimspiel der Saison wollten die Löwinnen wieder Punkte einfahren, um etwas Abstand zum Tabellenende zu bekommen. Dazu musste zuerst der SV Kaupa Neuwiese und anschließend der MSV Bautzen bezwungen werden.

Pünktlich 14 Uhr wurde gegen den SV Kaupa Neuwiese angepfiffen. Der OSC begann in der gewohnten Startaufstellung: Conny und Doreen im Mittelblock, Monique im Diagonalangriff, Andrea B. und Andrea H. im Außenangriff, bedient wurden die Angreifer durch Zuspielerin Sandra und Nicole half als Libera aus. Durch einen konzentrierten Start, ordentliche Annahmen und feurige Angriffe wurde der Gegner bereits beim 3:8 zur ersten Auszeit gezwungen. Mit guter Block- und Abwehrarbeit starteten sie jetzt ihre Aufholjagd. Die Löwinnen merkten schnell, dass es kein Selbstläufer wird und Kaupa jetzt im Spiel angekommen war. Sie kämpften sich schnell zum 7:9 ran und zwangen den OSC zur Auszeit. Es wurde definiert vermehrt Bälle auf die kurze Sechs zu legen um die Abwehr mehr in Bewegung zu halten. Das wurde auch erfolgreich umgesetzt. Mit scharfen Angriffen und gelegten Bällen im Wechsel sicherten die Löwinnen den knappen 25:23 Satzgewinn.

Weiterhin hellwach starteten beide Mannschaften in den zweiten Satz. Der OSC behielt seine gute Abwehrarbeit und ermöglichte seinen Zuspielern weiterhin die Angreifer variabel einzusetzen. Schwächen im Block wurden durch sehr viel Einsatzbereitschaft und gute Feldabwehr ausgeglichen. Es gab ein Kopf-an-Kopf-Rennen  bis zum 18:18, dann verletzten sich zwei Spielerinnen von Kaupa mit der Folge einer kurzen Spielunterbrechung. Nach dem notwendigen Spielerwechsel des Gegners gewährte ihnen der OSC keine Findungsphase und sicherte den Satz mit 25:20.

Im dritten Durchgang war Kaupa nun wieder gefestigt und hochkonzentriert. Bis zur Satzmitte geriet der OSC mit 3 Punkten in Rückstand. Eine Auszeit musste her und nochmal an die Wechsel zwischen gelegten und geschlagenen Bällen erinnert werden. Das wurde auch umgesetzt, aber Kaupa wusste sich zur Wehr zu setzen. Bei 17:19 ging Monique zum Aufschlag und holte schnell den Rückstand auf. Endlich waren die Löwinnen ran. Jetzt wurden die Krallen ausgefahren, einen vierten Satz sollte es nicht geben. Die generische Abwehr wurde weiterhin mit Angriffen in Bewegung gehalten und zu Fehlern gezwungen. Eine letzte Auszeit des Gegners beim 19:22 ließ die Löwinnen unbeeindruckt. Sie beendeten mit Hilfe Moniques souveräner Aufschlagserie den Satz 25:19.

Im zweiten Spiel gab es in der Startaufstellung lediglich einen Zuspielerwechsel. Weiterhin hochkonzentriert und nach der Pause wieder topfit starteten die Löwinnen in die zweite Partie. Mit platzierten Aufschlägen legten sie zum 6:2 vor. Nach wie vor passen Annahme, Zuspiel und Angriff, sodass die Führung weiter zum 16:10 ausgebaut werden konnte. Doch auch beim MSV war der Kampfgeist ungebrochen. Sie kamen bis auf 2 Punkte ran. Jetzt musste dem OSC eine Auszeit helfen um wieder Fuß zu fassen. Auch hier kam die Anweisung  die Lücke auf der kurzen Sechs zu nutzen. Die Angreifer setzten die Anweisung sofort um. Beim 20:18 ging Doreen zum Aufschlag und machte den Sack mit platzierten Bällen zum 25:18 zu.

Mit Mittelblockerwechsel (Conny – Vanessa)  begann der zweite Satz. Gute Annahmen blieben weiterhin bestehen, sodass die Zuspieler variabel agieren konnten. Die Wechsel zwischen gelegten und geschlagenen Bällen führten immer wieder zum Punktgewinn und sorgen für Jubelstimmung. Bis zur Satzmitte konnte ein 3 Punkte Vorsprung erarbeitet werden. Um die Netzarbeit zu sichern wechselten die Mittelblocker beim 16:13 zurück. Dem MSV gelang es dennoch zum 17:17 auszugleichen. Dann ging Andrea H. zum Aufschlag und brachte die ersehnte 23:17 Satzführung. Der 25:20 Satzgewinn ließ nicht lange auf sich warten.

Unerklärlich war der dritte Satz. Unpräzise Annahmen erschwerten den Zuspielern den Spielaufbau. Hinzu kamen „kopflose“ Aktionen der Angreifer, bei denen der Ball sinnlos gegen den Block geschlagen wurde, obwohl  in der Auszeit die Ansage kam, den Ball hinter den Block zu legen. Die Blockabsicherung war chancenlos und das Punktekonto des Gegners füllte sich langsam aber sicher. Nach der zweiten Auszeit beim 13:18 wurden zwar die Vorgaben umgesetzt, aber der Vorsprung war zu groß. Der Satz ging mit 25:16 an den MSV.

Im vierten Satz bekamen die Löwinnen emotionale Unterstützung des Fanblocks und der Männermannschaft. Das dankten Sie mit einer souveränen und geschlossenen Mannschaftsleistung. Doreen ging zum Aufschlag und platzierte 10 Bälle im gegnerischen Feld. Die Annahme des MSV schwächelte, kam dennoch ein Ball zurück, wurde er von den Angreifern zum Punkt verwandelt. Mit einer 10:0 Führung steigt das Selbstvertrauen und jede Spielerin innerhalb und außerhalb des Spielfelds trug ein breites Grinsen auf dem Gesicht. Es klappte einfach alles. Annahmen kamen präzise, Angriffe wurden gezielt geschlagen oder einfach nur gelegt. Bautzen fand überhaupt nicht ins Spiel. Beim 17:4 nahm der OSC nochmal einen Zuspielerwechsel vor, behielt seine Leistung und beendete den Satz nach nur 18 Minuten mit 25:12.

Fazit: Ungeschlagen in den Heimspielen zeigten die Löwinnen wiedermal, wer hier Revierinhaber ist. Sicheres Auftreten und eine geschlossene Mannschaftsleistung wurden am heutigen Spieltag präsentiert. Auch nach Schwächephasen rappeln sie sich wieder auf und ziehen ihr Ding durch. Sehr gute Feldabwehr und platzierte Angriffe waren ein Garant für die Siege. Außerdem brachten die Zuspielerwechsel zwischen Sandra und Kirstin, die in jedem Satz vorgenommen wurden, dem Spielfluss positive Impulse. Ein großes Lob an die Beiden. So klettert man von Platz 7 auf Platz 2 in der Tabelle. Der Spielbericht soll nicht enden, ohne den beiden verletzten Spielerinnen von Kaupa gute Besserung und vollständige Genesung bis zum nächsten Punktspieltag zu wünschen. AUUU

OSC Löbau – SV Kaupa Neuwiese

  1. Satz: 25:23
  2. Satz: 25:20
  3. Satz: 25:19

OSC Löbau – MSV Bautzen

  1. Satz: 25:18
  2. Satz: 25:20
  3. Satz: 16:25
  4. Satz: 25:12

Es spielten: Andrea Bimmrich, Andrea Heinke, Kirstin Krüger, Sandra Graumann, Monique Linke, Vanessa Militzer, Cornelia Wünsch (C), Nicole Netter, Doreen Hennig

Spielertrainer: Cornelia Wünsch

Ronny LöchelEndlich die obere Tabellenhälfte erreicht – Spielbericht 1. Damen
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