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„Gestört aber geil“ – Spielbericht OSC Löbau II Damen

Der 4. Spieltag war wie immer typisch für die Löwinnen: spannend und emotionsgeladen. Wir waren zu Gast bei den Oderwitzer Damen vom SV 1861 Oderwitz.

Die Hallenbedingungen führten schon bei dem ersten Blick zu Bedenken, da die Wand gefühlt das Spielfeld begrenzte. Ein Lichtblick für den Trainer – er konnte zum aller ersten Mal auf das ganze Löwenrudel zurückgreifen.

Der 1. Satz begann unspektakulär und wir brauchten wie immer unsere Zeit um ins Spiel zu finden. In der Zeit konnte sich der Gegner in Mitte des Satzes mit 8 Punkten absetzten (20:12). Das Spiel lahmte und wir waren nicht ihre Gegenspieler sondern Mitspieler. Mit einem Wechsel der Außenangreifer wurde der Löweninstinkt wieder geweckt. Wir wurden aggressiv im Spielaufbau und gestaltenden nun das Spiel variabler und angriffslustiger. Dem Gegner fehlten nur noch zwei Punkte bis zur Vollendung des Satzes. Dies wollten wir ihn natürlich nicht gönnen und fuhren die Krallen aus. Die Aufholjagd begann mit einer souveränen Aufschlagsserie von unserem Blockmonster Tabea Belger. Wir konnten uns bis zum Stand von 24:24 herankämpfen. Es begann ein unerbittlicher Kampf um den Satzball, dieser endete erfolgreich für uns Löwinnen mit 32:30.

Da wir Blut geleckt hatten, begannen wir im zweiten Durchgang sofort den Gegner unter Druck zu setzten. Wir konnten durch Druck im Angriff, starke Blockarbeit und Einsatz in der Annahme, besonders herausragend war die Bodenarbeit von Elisa Lindner, uns mit 5 Punkte absetzten (10:5). Wir arbeiteten uns recht eindeutig zum Satzende hin und gewannen diesen mit 25:20.

Im 3. Satz sahen wir den 3:0 Sieg schon vor Augen und unsere Aufmerksamkeit auf die Beute lies nach. So konnte die Konkurrenz einen Haken schlagen und sich einen kontinuierlichen Vorsprung von 4 Punkten erhaschen.  Am Ende des Satzes, gelang es uns mit kräftigen Prankenhieben her ran zu fighten. Es stand 24:24, da scheinbar die Konzentration fehlte mussten wir leider den Satz Schluss endlich mit 25:27 in die Hände des Gegners abgeben.

Die Löwen müssen sich die Pfoten verknacks haben, den sie hinkten bis zur ersten Auszeit mit 7 Punkten hinter her (6:13). Unser Lieber Ronny las uns die Leviten und motivierte mit seinen harten aber wahren Worten. Die Aufholjagd begann: mit mehr Glück als Recht gelangten wir dort hin wo wir sein wollten, dies sollte wieder nicht reichen. Aber am Ende gaben wir erneut knapp den Satz mit 24:26 ab. Jeder wollte unbedingt die drei Punkte mit nach Hause nehmen und dementsprechend ging die Stimmung in den Keller.

Der König der Löwinnen fand scheinbar die Mut schaffenden Worte und trotz gestörtem Selbstvertrauen gingen wir wieder mit breiter Brust auf das Spielfeld. Unser Ziel: Einfach und klar – der Sieg muss her.  Den Oderwitzerinnen ging langsam die Puste aus. Gleich der zweite Punkt des 5. Satzes, war wohl auch der legendärste des Spiels:  direkter Angriffsschlag zwei Meter hinters Netz – ZONE. Erneut überzeugt Tabea Belger mit ihrer Souveränität.  Mit Druck, Sicherheit und Willen machten wir nun endlich den Sack zu. Die Jagd endete mit einem 3:2 Sieg. Der verlorene Punkt schmerzt, doch trotzdem konnten wir uns freuen weiterhin ungeschlagen zu sein.

 

Es spielt20151107_130526en: Amina Barhoum, Theresa Belger, Tabea Belger, Marlene Bielß, Elisa Lindner, Romy Marschner, Nina Geringer, Paula Olbrig, Marie Preußger, Henriette Strauß, Michelle Vogt

Trainer: Ronny Löchel

 

Spielbericht: Theresa Belger und Henriette Strauß

Ronny Löchel„Gestört aber geil“ – Spielbericht OSC Löbau II Damen
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