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Damen I verlieren knapp das Lokalderby, holen aber 3 Punkte gegen den VfB Görlitz

Zum Heimspiel empfingen die Löwinnen den Tabellenersten Schönbacher VV und den VfB Görlitz. Aus beiden Partien der Hinrunde kehrten sie mit 0 Punkten heim. Heute wurden wenigstens 3 Punkte angestrebt.

Pünktlich 15 Uhr erfolgte der Anpfiff des Lokalderbys gegen den Angstgegner Schönbacher VV. Die Löwinnen präsentierten in der Startaufstellung Sandra im Zuspiel, Andrea B. und Andrea H. im Außenangriff, Monique im Diagonalangriff, Heike und Doreen im Mittelblock und Nika in Liberoposition. Sie fanden gut ins Spiel. Die Annahmen waren stabil und eröffneten den Zuspielern viele Möglichkeiten ihre Angreifer in Szene zu setzen. Es gab ein Kopf an Kopf – Rennen, beide Mannschaften schenkten sich nichts. Durch gute Blockarbeit wurde der Angriffsdruck des Gegners entschärft, welcher sofort reagierte und die Löwinnen immer wieder mit kurz neben oder hinter den Block gelegten Bällen überraschte. Beide Mannschaften nutzen ihre Auszeiten (OSC: 5:5 und 15:15; SVV: 9:10 und 19:18), beim 24:23 hatte der OSC den ersten Satzball des Tages, den der SVV erfolgreich abwehrte. Am Ende fehlte das nötige Quäntchen Glück, der Satz ging nach 25 Min mit 26:24 an den SVV.

Nun hieß es: Leistung beibehalten. Mit Zuspieler- (Sandra – Kirstin) und Diagonalwechsel  (Monique – Conny) ging es in den zweiten Satz. Löbau erwischte den besseren Start und zwang den SVV bereits beim 6:2 zur ersten Auszeit. Bis zum 10:5 konnte der Vorsprung gehalten werden. In der zweiten Satzhälfte ließ jedoch der Angriffsdruck aufgrund leichter Annahmeschwächen und Risikominimierung nach. Dem SVV gelang der Ausgleich zum 17:17. Die Löwinnen nahmen ihre erste Auszeit und ließen kurze Zeit später beim 18:21 die zweite folgen, aber der entscheidende Impuls blieb aus. Nach 22 Min schenkten sie dem Gegner den Satz mit 19:25. Was war nur los? Eine 5-Punkteführung muss zum Satzgewinn reichen!

Der dritte Durchgang sollte nochmal an die Leistung zu Tagesbeginn anknüpfen. Mit Startaufstellung konnte das auch umgesetzt werden. Es bot sich ein Abbild des ersten Satzes, erneut gab es ein Kopf an Kopf – Rennen. Die Löwinnen gaben sich noch lange nicht geschlagen. Es wurde wieder Volleyball auf hohem Niveau geboten, wobei beide Mannschaften mit tollen Abwehrreaktionen glänzten. Lange hartumkämpfte Spielzüge zehrten an den Kräften der Spieler. Zum Ende hin gelang dem OSC eine 2-Punkte Führung und zwang den SVV beim 18:20 zur Auszeit. Dieser nutzte sie und erarbeitete 3 Punkte infolge. Beim 20:21 musste eine Auszeit der Löwinnen her, eine zweite ließen sie beim 22:23 folgen. Ein letztes Mal konnte zum 23:23 ausgeglichen werden, ehe der Gegner wieder den Satz sehr knapp 25:23 für sich entschied. Schade!!

 

Nach ein paar Diskussionen und gegenseitigen Kritiken in der Spielpause sollte diese Leistung ohne Abstriche gegen den VfB abgerufen werden. Dazu musste in den Köpfen das verlorene Spiel abgehakt werden.

In der Startaufstellung wechselte Kirstin für Sandra ins Spiel, Doreen und Heike tauschten ihre Anfangsposition. Von Beginn an zogen sie das Spiel gut auf. Gute Annahmen ermöglichten weiterhin ein variables Passspiel, welches die Angreifer mit tollen Aktionen dankten. Bis zum 12:8 wurde bereits ein Vorsprung erarbeitet, dann kam die große Show: Die Löwinnen schickten Andrea H. zum Aufschlag und die Neißestädterinnen verloren völlig den Faden. Von 11 Aufschlägen, verwandelte Andrea mind. 5 zum direkten Punkt, den Rest erledigte der Angriffsriegel. Nach 20 Min ging der Satz mit 25:12 an die Löwinnen.

Jetzt hieß es: Wach bleiben! Der VfB würde sich das kein zweites Mal gefallen lassen. Das bestätigte sich sofort. Sie traten wesentlich agiler und selbstbewusster auf. Die Löwinnen zeigten sich weiterhin kampfbereit und ließen weder im Aufschlags- noch im Angriffsdruck nach. Die Zuspieler agierten nach wie vor sehr variabel, zogen den gegnerischen Block auseinander und ermöglichten somit ihren Angreifern den Ball direkt aufs Parkett zu knallen. Bis zur Satzmitte konnte erneut ein Vorsprung von 6 Punkten (15:9) erarbeitet werden, der durch Abstimmungsschwierigkeiten in der Annahme in Gefahr geriet. Eine Auszeit der Löwinnen beim 16:14 brachte Ruhe und Stabilität zurück. Sie konnten wieder angreifen und Punkte erzielen, wobei die Mitten nach wie vor  aktiv Bälle forderten und die gestellten erfolgreich verwandelten. Nach 27 Min ging der Satz erneut an den OSC mit 25:21.

Weiterhin präsentierten sich die Löwinnen im dritten Satz ohne einen Hauch von Müdigkeit. Aber auch der VfB zeigte sich hellwach. Beide Mannschaften agierten auf Augenhöhe. Beim 7:8 bekam Andrea B. Aufschlag und verhalf dem OSC das ersehnte 3-Punktepolster mit einer 11:8 Führung zu erreichen. Die Neißestädterinnen bäumten sich nochmal auf und zwangen wiederum die Heimmannschaft  beim 11:10 zur Auszeit. Diese nutzten sie, kamen wieder zum Angreifen, und holten sich bis zum 18:12 den Vorsprung zurück, den sie zum 25:19 Satzgewinn sicher nach Hause trugen.

 

OSC Löbau – Schönbacher VV

  1. Satz: 24:26
  2. Satz: 19:25
  3. Satz: 23:25

 

OSC Löbau – VfB Görlitz

  1. Satz: 25:12
  2. Satz: 25:21
  3. Satz: 25:19

 

osc loebauEs spielten: Andrea Bimmrich, Andrea Heinke, Kirstin Krüger, Sandra Graumann, Monique Linke, Vanessa Militzer, Cornelia Wünsch (C), Heike, Lederer, Nicol Švrčinová, Doreen Hennig

Spielertrainer: Cornelia Wünsch

Spielbericht: Doreen Hennig

Ronny LöchelDamen I verlieren knapp das Lokalderby, holen aber 3 Punkte gegen den VfB Görlitz
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