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Löwinnen mit maximaler Ausbeute

Nach einem überraschend guten Saisonstart erwarteten die Löwinnen zum ersten Heimspiel den VF BW Hoyerswerda und den SV St. Marienstern Panschwitz-Kuckau zu Gast. 6 Punkte sollten machbar sein!
Wie so oft starteten die Löwinnen sicher ins Spiel und erarbeiteten sich bis zum 11:8 ein Punktepolster. Verschlagene Aufschläge und Fehler in der Feldabwehr ließen jedoch Hoyerswerda zum 16:15 rankommen. Nach einer Auszeit fingen sich die Löwinnen und profitierten nun immer mehr von Eigenfehlern des Gegners. Der Satz konnte trotz 5 verschlagener Aufschläge mit 25:19 gewonnen werden.
Im zweiten Durchgang agierten die OSC Damen sehr verhalten und brachten ihre Angriffe einfach nicht durch. Beim 14:13 erkämpfte sich Hoyerswerda den Ausgleich und präsentierte dem OSC 8 Aufschläge in Folge! Die Löwinnen spielten nun nur noch um maximale Schadensbegrenzung ehe sie mit 18:25 und hängenden Köpfen vom Feld gingen.
Klare Worte von Trainerin Conny in der Auszeit ließen die Spielerinnen wieder mit erhobenem Kopf das Spielfeld betreten. Nun drehten sie den Spieß um. Heike nahm sich beim 1:1 den Ball und servierte 10 Aufschläge in Folge. Platzierte Aufschläge und knallige Angriffe ließen dem Gegner kaum Freiraum zum eigenen Spielaufbau. Bei den Löwinnen funktionierte jetzt einfach Alles. Nach 20 Min entschieden sie den dritten Satz mit 25:16 für sich.
Der vierte Satz sollte nun doch nochmal etwas ausgeglichener werden. Weiterhin mit sehr gutem Angriffsspiel der Löbauerinnen wehrten sich die Gäste nun erfolgreicher. Ein Vorsprung von 4 Punkten konnte dennoch zur Satzmitte erarbeitet und bis zum 25:21 Satzende gehalten werden.

Die ersten 3 Punkte waren geschafft. Zeitgleich gewannen die Männer ihr Heimspiel und gemeinsam jubelte man nun „Hier regiert der OSC…“!

Ohne Ermüdungszeichen ging es in die zweite Partie. Monique platzierte sofort zu Beginn 5 Aufschläge vor die gegnerischen Füße, ehe diese richtig angekommen waren. 6 Punkte Vorsprung konnten sich die Löwinnen erarbeiten, ehe Panschwitz-Kuckau wach wurde. Jetzt spielten sie mit und wehrten immer mehr Angriffe des OSC erfolgreich ab. Beim 24:19 schlug Panschwitz-Kuckau die ersten 4 Satzbälle zurück, nutzte die Unstimmigkeiten der Löwinnen für sich und machte es nochmal spannend. Erst den fünften Satzball konnte der OSC für sich zum 25:23 Satzgewinn entscheiden.
Die zweite Runde war nun ausgeglichener. Über die Punktestände 5:5, 11:11 und 16:16 erarbeitete sich Panschwitz-Kuckau zum Satzende einen leichten Vorsprung, den sie sofort zum 25:23 Satzgewinn nutzten.
Die Löwinnen mussten nun schlauer agieren, denn die Gegner hatten eine stabile Annahmeriege, die sich auf sie eingestellt hatte. Weiterhin mit sehr guter Annahme waren der Zuspielerin alle Möglichkeiten gegeben. Sie setzten ihre Angreiferinnen variabel ein, wobei auch das Hinterfeld ordentlich bedient wurde und sichere Punkte lieferte. Conny gehörten die ersten 7 Aufschläge des Satzes, und sie zwang den Gegner bei 7:0 zur ersten Auszeit. Die zweite folgte beim 3:15 mit ebenso wenig Einfluß auf den Spielfluß der Löwinnen. Souverän zogen sie zum 25:14 Satzgewinn durch.
Der letzte Satz sollte noch ziemlich spannend werden. Die Löbauerinnen brachten ihre Bälle einfach nicht aufs Parkett, immer wieder waren die Hände des Gegners dazwischen. Beim Rückstand von 9:12 nahm Conny ihre erste Auszeit gefolgt vom Zuspielerwechsel. Die Spielunterbrechung trug Früchte. Nun ging der OSC wieder mit 16:14 in Führung, wobei eine Aufschlagserie von Tini ihren Beitrag dazu leistete. Beim 23:21 erkämpfte der Gegner sich den Aufschlag und erhielt beim 23:24 der ersten Satzball, den die Löwinnen dank eines „verrutschten“ Angriffs von Conny abwehrten. Nun war der OSC am Zug. Arite brachte die Bälle sicher ins Spiel und die Angreiferinnen knallten sie ins gegnerische Spielfeld. Nach 1 h 45 Min konnte der vierte Satz mit 26:24 gewonnen werden.

Fazit: Die Löwinnen sind mit zu vielen Eigenfehlern in das erste Spiel gestartet (v.a. Aufschläge!), konnten diese aber über Zusammenhalt erfolgreich kompensieren. Lobenswert am heutigen Spieltag war die Annahme, die mit wenigen Ausnahmen immer den Weg zum Zuspieler fand. Die Angreifer agierten auf allen Positionen mit Feuer und Köpfchen, wobei die Hinterfeldangriffe besonders anerkennend waren.

OSC Löbau – VF BW Hoyerswerda

  1. Satz: 25:19
  2. Satz: 18:25
  3. Satz: 25:16
  4. Satz: 25:21

OSC Löbau – SV St. Marienstern Panschwitz-Kuckau

  1. Satz: 25:23
  2. Satz: 23:25
  3. Satz: 25:14
  4. Satz: 26:24

Es spielten: Andrea Bimmrich, Kristin Herzig, Kirstin Krüger, Arite Kunzendorf, Heike Lederer, Monique Linke, Cornelia Wünsch (C), Nicol Švrčinová, Doreen Hennig

Trainer: Cornelia Wünsch

Spielbericht. Doreen Hennig

Doreen HennigLöwinnen mit maximaler Ausbeute
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