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Erste Niederlage für die Löwinnen

In der Höhle der Löwen waren die SG Panschwitz-Räckelwitz und die VF BW Hoyerswerda zu Gast.
Das erste Spiel gegen die Spielgemeinschaft wurde als Pflichtsieg definiert. Selbstbewusst und routiniert begannen die Löbauerinnen ihr Spiel, hatten von Beginn an die Nase vorn und ließen sich auch von kämpferischen Aktionen der Gegner nicht beeindrucken. Das wurde nach 15 Min mit einem 25:19 Satzgewinn belohnt.
Im zweiten Durchgang setzten sich die Gäste mehr und mehr zur Wehr und Löbau musste sogar kurz die Führung abgeben. Eine Taktische Auszeit beim 7:8 brachte sofort die Wende und Katrins 8er Aufschlagserie sogar die Vorentscheidung. Obwohl die Gäste sich nochmal aufbäumten, mussten sie sich mit 22:25 geschlagen geben.
Im letzten Satz fanden die Löwinnen kaum noch Gegenwehr und gewannen ihn nach einer Gesamtspielzeit von 61 Min mit 25:15.
Nun erwartete man den stärkeren Gegner des Tages, die VF BW Hoyerswerda, die ebenfalls ungeschlagen ihren Saisonverlauf präsentieren können.
Die Routiniertheit der Löwinnen kam nun wieder zum Tragen. Im ersten Satz setzte Monique die Gegner mit ihren Aufschlägen ordentlich unter Druck: zwei 6er Serien!! Diese kamen aber immer besser ins Spiel und Löbau gewann nur noch mit 3 Punkten Vorsprung.
Nun war Hoy im Spiel und setzte den Löbauerinnen mit ihrem Angriffsspiel ordentlich zu. Der Block und die Feldabwehr standen schlecht, Anweisungen, die in den Auszeiten gegeben wurden, wurden nur teilweise erfüllt. Nach 22 Minuten musste man sich 19:25 geschlagen geben.
Nochmal ein paar klare Worte von Conny in der Auszeit und ab in den dritten Satz. Weiterhin sehr gute Aufschlagannahmen des OSC eröffneten dem Zuspieler viele Wege seine Angreifer in Szene zu setzen. Diese agierten nun wesentlich variabler und ließen die gegnerische Abwehr ordentlich rotieren. Für diese Mühen ernteten die Löwinnen ein deutlich friedvolleres Angriffsspiel des Gegners und belohnten sich mit einem klaren 25:12 Satzgewinn.
Der vierte Durchgang sah nun wieder etwas anders aus. Weiterhin stabil in der Aufschlagannahme agierten die Löwinnen verbissen im Angriff. Hoy stellte sich nun aber darauf ein und feuerte die Bälle zurück. Der Block stand wesentlich besser, aber die Abwehr agierte nicht optimal, sodass ein Defizit in Angriffsabwehr und Blockabsicherung dem Gegner immer wieder Punkte zum 25:19 Satzgewinn bescherten.
Im Tiebreak kämpften beide Mannschaften um jeden einzelnen Punkt. Die Löwinnen hatten ihre Feldabwehr optimiert und hielten wesentlich besser mit. Beim 12:12 schlug der Gegner einen Mittelangriff weit ins Aus. Nachdem der Punkt schon an den OSC ging und Kirstin schon am Aufschlag stand, brachte jedoch ein nachträglich angezeigter Touch die Vorentscheidung für das Spiel. Punkt an Hoy und abschließend auch den 15:12 Satzgewinn.
Fazit: Trotz Niederlage müssen sich die Löwinnen nicht verkriechen. Gegen die SG Panschwitz-Räckelwitz zeigten sie wiedermal, dass sie ihr Spiel durchziehen und sich nicht vom Gegner beeinflussen lassen. Im zweiten Durchgang hatten sie mit sehr gutem, druckvollem Angriffsspiel des Gegners zu kämpfen, welchem sie am heutigen Spieltag einfach nicht gewachsen waren. Auch wenn sie mit einem kleinen Punkt mehr das Spiel beenden, gehen sie als Verlierer vom Feld, verteidigen aber erstmal die Tabellenspitze

OSC Löbau – SG Panschwitz Räckelwitz
1. Satz: 25:19
2. Satz: 25:22
3. Satz: 25:15

OSC Löbau – VF BW Hoyerswerda
1. Satz: 25:22
2. Satz: 19:15
3. Satz: 25:12
4. Satz: 19:25
5. Satz: 12:15
Es spielten: H. Lederer, K. Krüger, K. Heinz, H. Koban, M. Linke, A. Bimmrich, C. Wünsch, N. Švrčinová, D. Hennig

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Doreen HennigErste Niederlage für die Löwinnen
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Volle Ausbeute!

Am zweiten Spieltag reisten die Löwinnen ins benachbarte Herrnhut. Im letzten Spiel der vergangenen Saison mussten sie sich dem jungen Gegner 2:3 geschlagen geben. Man war gewarnt; wollte aber unbedingt drei Punkte mit nach Hause bringen.Der Trainerin stand der komplette Kader zur Verfügung, sie konnte also alle Möglichkeiten und Varianten ausspielen.
Der erste Satz begann wie gewohnt: Heike und Helena im Mittelblock, Andrea und Conny im Außenangriff, Katrin im Diagonalangriff und Nika als Libero. Ehe die Löwinnen im Spiel waren, hatte Herrnhut schon eine 4:0 Führung übernommen. Ein knalliger Angriff von Heike über ihre Gastposition (Diago) bescherte endlich das Aufschlagrecht für die Löwinnen. Jetzt waren sie wach und setzten zum Gegenschlag an. Andrea krachte ihre Aufschläge übers Netz und der Ausgleich zum 7:7 war geschafft. Es wurde ein ausgeglichenes Spiel mit spannenden Spielzügen präsentiert, bei dem die Löwinnen am Ende die Nase vorn hatten: 25:18 Satzgewinn.
Für den zweiten Satz wechselten Monique mit Conny und Katrin mit Kristin. Der Spielverlauf blieb weiterhin konstant. Die Annahmen kamen eher unpräzise, sodass dem Zuspieler meist nur die Option über die Außenpositionen oder das Hinterfeld blieb. Aber macht ja nichts, solange die Angreifer da sind und das Punktekonto füllen. Andrea wuchs über sich hinaus und verbesserte ihre Trefferquote auf nahezu 100 %. Ein Zuspielerwechsel beim 13:13 gab dann nochmal einen Impuls, und Löbau zog zum 25:18 Satzgewinn davon.
Der letzte Durchgang gestaltete sich ähnlich. Die fehlende Konsequenz in der Annahme ließ dem Zuspieler nur wenig Freiraum, aber die Angreifer wussten sich in Szene zu setzen und platzierten die Bälle im gegnerischen Feld. Auch dieser Satz ging mit 25:18 an den OSC.
Fazit: Wie schon am vergangenen Spieltag verschliefen die Löbauerinnen den Start. Aber Aufholjagden sind ja kein Problem 😉 . Problematisch gestaltete sich primär die Annahme, die entweder zu nah am Netz war oder einfach im Halbfeld hängen blieb. Die Zuspieler zauberten manierliche Pässe, die Angreifer wussten diese zu schätzen und bedankten sich mit „Feuer Frei“. Die Löbauerinnen traten wieder als ideales Team auf und dürfen sich zu Recht über den 3:0 Erfolg freuen.

OSC Löbau – Herrnhuter Volleyfanten

  1. Satz: 25:18
  2. Satz: 25:18
  3. Satz: 25:18

Es spielten: H. Lederer, K. Krüger, K. Heinz, H. Koban, M. Linke, A. Bimmrich, C. Wünsch, N. Švrčinová K. Löchel, D. Hennig

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Doreen HennigVolle Ausbeute!
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6 Punkte am ersten Spieltag…Ahu!!!

Die neue Saison begann für die Löwinnen mit einem Heimspiel. Der Erfolg des letzten Wochenendes sollte hier in heimischer Höhle fortgesetzt werden. Man empfing die Mannschaften vom SV Kaupa Neuwiese und dem VV Zittau 09 II, die beide letztes Jahr noch gegen den Abstieg kämpften. Der OSC war jedoch gewarnt, denn beide Mannschaften hatten sich verstärkt bzw. neu formiert.
Im ersten Spiel trafen die Löwinnen auf den SV Kaupa Neuwiese und entgegen vergangener Spiele, bei denen druckvoll und souverän gestartet wurde, fand man heute einfach nicht ins Spiel. Wacklige Annahmen und fehlende Durchschlagskraft ließen den Gegner das Spiel bestimmen. Connys Auszeiten beim 8:12 und 12:17 sowie taktische Spielerwechsel brachten einfach nicht den gewünschten Erfolg. Erst eine kurze Schwächephase des Gegners nutzte Andrea für eine 5er Aufschlagserie. Die Löwinnen waren wieder ran und erkämpften sogar der ersten Satzball beim 24:21. Kaupa gab sich aber noch nicht geschlagen. Lange Spielzüge mit schnellen Ballwechseln bestimmten das Spiel. Die ersten fünf Satzbälle des OSC wehrte Kaupa ab, ehe sie ihren ersten bekamen. Diesen wiederum wehrte Löbau ab und verwandelte schließlich den sechsten zum 29:27. Puhhh….Glück gehabt!!!
Der zweite Satz gestaltete sich ähnlich, wieder gerieten sie mit 6-Punkten gleich zu Satzbeginn in Rückstand (0:5; 2:8). Man hatte einfach zu viele Patzer in der Annahme und die Angriffe fanden keinen Weg aufs Parkett. Erst eine Aufschlagserie von Katrin ließ die Löwinnen in die Nähe der gegnerischen Punkte kommen. Conny schaffte mit ihrer Serie dann endlich den 19:19 Ausgleich. Nach wie vor prägten lange Ballwechsel das Spielgeschehen. Beide Teams agierten verbissen und mit enormen Kampfgeist. Löbau erzielte wieder den ersten Satzball und konnte diesen Dank eines gegnerischen Annahmefehlers verwandeln. 25:23, Puhhh…wieder Glück gehabt!!!
Im letzten Satz waren die Löwinnen von Beginn an hellwach. Die Annahme war deutlich stabiler, so konnten die Zuspieler aus dem Vollen schöpfen und alle Angreifer in Szene setzen. Diese fanden immer besser den Weg aufs gegnerische Spielfeld. Nach 1h26Min freute sich Löbau über einen 25:17 Satzgewinn und riesig über das 3:0.

Nachdem der SV Kaupa Neuwiese dem OSC schon alles abverlangt hatte, ging es nach einer Stunde Pause in die zweite Partie gegen den VV Zittau 09 II. Die Löwinnen waren munter und zeigten sich kampfbereit. Sie zogen ihr Spiel durch und blieben von starken Aktionen des Gegners unbeeindruckt. Nach 24 Min ging der erste Durchgang mit 25:19 an den OSC.
Im zweiten Satz sah es wieder ganz anders aus. Mangelnde Angriffsbereitschaft und verhaltene Feldabwehr begründeten wieder einen 8-Punkte Rückstand (10:18). Daß die Löwinnen aus so einem Loch klettern und das Spiel drehen können, haben sie heute schon 2-mal bewiesen. So auch jetzt: Die Stimmung war trotz des Rückstandes erstaunlich gut, keiner ließ den Kopf hängen und alle schauten nach vorn. Eine 5er Aufschlagserie von Doreen brachte die Löwinnen auf einen Punkt ran (20:21), den Ausgleich erzielten sie zum 24:24. Jedoch fehlte ihnen jetzt das letzte Quäntchen Glück. Der Satz ging mit 26:24 an den VVZ.
Im dritten Durchgang ließen die Löbauerinnen kein Aufbäumen des Gegners zu. Sie hielten von Beginn an die Abwehr mit starken abwechslungsreichen Angriffen in Bewegung, zwangen sie zu Eigenfehlern und nutzten diese erbarmungslos für Eigenzwecke aus. Nach 19 Min wurden sie mit einem 25:14 Satzgewinn belohnt.
Analog verlief der letzte Satz. Andrea setzte die Zittauer mit ihren Aufschlägen ordentlich unter Druck. Ehe diese den Weg zurück in Spiel finden konnte, stand es bereits 16:4. Dem Gegner wurde nicht die geringste Chance zum Comeback ermöglicht. Auch dieser Satz ging mit 25:14 an den OSC.

Fazit: Der 3:0 Endstand im ersten Spiel spiegelt den Spielverlauf und das spielerische Niveau absolut nicht wieder. Nur mit sehr sehr viel Glück ernten die Löwinnen hier 3 Punkte. Dennoch können sie stolz auf ihre Aufholjagden in beiden Spielen an diesem Spieltag sein. Ohne Teamgeist und Selbstvertrauen wäre so etwas nicht möglich. Toll gemacht!!!

OSC Löbau – SV Kaupa Neuwiese

  1. Satz: 29:27
  2. Satz: 25:23
  3. Satz: 25:17

OSC Löbau – VV Zittau 09 II

  1. Satz: 25:19
  2. Satz: 26:24
  3. Satz: 25:14
  4. Satz: 25:14

 

Es spielten: Andrea Bimmrich, Katrin Heinz, Helena Koban, Kirstin Krüger, Heike Lederer, Monique Linke, Cornelia Wünsch, Nicol Švrčinová, Doreen Hennig

Trainerin: C. Wünsch

 

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Doreen Hennig6 Punkte am ersten Spieltag…Ahu!!!
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Pokalfinaleinzug perfekt!

Für die kommende Saison konnten die OSC Damen zwei neue Spielerinnen gewinnen. Aus dem Jugendbereich wird Helena Koban und vom Schönbacher VV Katrin Heinz die Löwinnen verstärken.
Die Pokalvorrunde wurde in der heimischen Löwenhöhle ausgetragen und sollte vorrangig zum Testen, Probieren und Kennenlernen genutzt werden. Im ersten Durchgang traten die Löwinnen der SG Panschwitz-Räckelwitz gegenüber und begannen mit Heike und Helena im Mittelblock, Katrin und Monique im Außenangriff, Kirstin als Diagonalangreifer, Doreen im Zuspiel und Kristin als Libera. Ein Testspiel wurde in dieser Formation bereits bestritten, die Aufstellung sollte also kein Problem sein. Die Löwinnen fanden auch sofort ins Spiel, agierten sicher und gingen gleich zu Satzbeginn 8:2 in Führung. Eine gegnerische Auszeit und nachlassender Angriffsdruck der Löwinnen begründeten allerdings einen 11:11 Ausgleich. Nun nahm Conny wiederum eine Auszeit, fand die richtigen Worte und das Aufschlagrecht wechselte endlich zum OSC. Katrin servierte 4 Aufschläge und erzielte damit  einen Vorsprung, der bis zum 25:20 Satzgewinn beitrug.
Im zweiten Satz wechselte Conny mit Katrin. Der Spielverlauf blieb stabil und wieder konnte ein Vorsprung von 8 Punkten (19:11) erarbeitet werden. Doch man fühlte sich zu sicher. Stellungsfehler und Träumereien ließen eine Aufholjagd des Gegners zu. Der OSC musste reagieren. Katrin wechselte mit Monique beim 19:16 ins Spiel, die anschließende Auszeit beim 19:19 brachte dann endlich den ersehnten Wechsel. Das Satzende war ein Kopf-an-Kopf-Rennen, welches der OSC mit 25:23 für sich entscheiden konnte.
Im zweiten Spiel trennten sich die SG Panschwitz-Räckelwitz und der JTVG Coblenz mit 2:1.
Im letzten Spiel trafen nun die Löwinnen auf die Coblenzer Ladykracher. Weiterhin spielten Heike und Helena im Mittelblock, Conny und Monique im Außenangriff, Katrin im Diagonalangriff, Doreen im Zuspiel und Kristin in Liberoposition. Die Annahmen blieben weiterhin stabil, sodass der Zuspieler alle Optionen nutzen konnte. Dennoch fehlte Durchsetzungsvermögen in den Angriffen. Die Abwehr der Gegner war agil, äußerst sicher und optimal auf die Angriffe der Löwinnen eingestellt. Es gab einfach keine Lücken. Der Rückstand wuchs auf 11:17, ehe sie überhaupt die Chance einer Aufholjagd bekamen. Ein Wechsel in Zuspielposition und die Ansage in der Auszeit: „Nicht die Lücken suchen, sondern Feuer im Angriff!“ brachten den nötigen Impuls. Das Aufschlagrecht wechselte und Conny wurde zum Aufschlag geschickt. Diese servierte 8 Aufschläge und brachte die gegnerische Feldabwehr ordentlich ins Wanken. Das Vorderfeld der Löwen spielte mit, agierte souverän und druckvoll. Der Satz konnte wider erwarten mit 25:22 gewonnen werden.
Die Trainerin war heute sehr experimentierfreudig und brachte im letzten Satz auf 4 Positionen neue Leute. Doreen wechselte zu Helena in den Mittelblock, Heike zu Conny in den Außenangriff, Katrin, Kirstin und Kristin verblieben auf ihren Positionen. Das sollte spannend werden. Hop oder Top! Es lief anders, als erwartet, nämlich grandios! Ob es nun einzig am Spiel der Löwinnen lag, oder letztlich auch die Verunsicherung der gegnerischen Feldabwehr bezüglich dieser Angriffsformation, die entscheidende Rolle spielte, bleibt offen. Das Resultat spricht jedenfalls für sich: 25:10 Satzgewinn. Damit ist der Einzug ins Pokalfinale perfekt.
Fazit: Obwohl drei routinierte Spielerinnen fehlten und zwei neue dazugekommen sind, präsentierten die Löwinnen eine geschlossene Einheit. Von der Annahme bis zum Angriff zeigten sie sich sicher, spielfreudig und unerschrocken gegenüber ungewohnten Abläufen. Ein großes Lob an die zwei Neuen, die ohne jegliche Scheu aktiv ins Spielgeschehen eingegriffen haben und somit einen riesigen Anteil am Pokalfinaleinzug tragen.

OSC Löbau – SG Panschwitz-Räckelwitz

  1. Satz: 25:20
  2. Satz: 25:23

OSC Löbau – JTVG Coblenz Ladykracher

  1. Satz: 25:22
  2. Satz: 25:10

Es spielten: Katrin Heinz, Helena Koban, Heike Lederer, Monique Linke, Kristin Löchel, Cornelia Wünsch, Kirstin Krüger, Doreen Hennig

Trainer: Cornelia Wünsch

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Doreen HennigPokalfinaleinzug perfekt!
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Meistertitel perfekt

Am letzten Spieltag musste ein Punkt her, um den Titel des Bezirksmeisters 2017/18 zu perfektionieren. Mit dem jungen Gegner Herrnhuter Volleyfanten, der im Hinspiel 3:0 besiegt werden konnte, sollte das kein Problem sein. So ging man als klarer Favorit in die Partie.
Monique servierte sofort zu Spielbeginn vier Aufschläge, von denen drei direkt von der Hand des Gegners „an die Wand“ gingen. Ein Vorsprung von sechs Punkten konnte bis zur Satzmitte erarbeitet werden, ehe der Gegner ins Spiel fand. Dann begann seine Aufholjagd. Langsam, Punkt für Punkt, kämpften sie sich ran, ehe die Löwinnen den erstarkten Volleyfanten Paroli bieten konnten, hatte dieser zum 23:23 ausgeglichen. Nun schlug Herrnhut den Aufschlag ins Netz und Löbau hatte Satzball. Diesen servierte Heike hinters gegnerische Feld, aber ein Touch ließ die Löbauerinnen aufatmen. Satz eins ging nach 30 Minuten mit 25:23 an den OSC.
Im zweiten Satz hielt der Gegner an seiner Leistung fest, Löbau hingegen fand noch immer nicht zu seiner Form zurück. Annahmefehler führten gleich zu Beginn zum Rückstand, Auszeiten beim 11:15 und 14:20 brachten nicht den nötigen Impuls zur Aufholjagd. So ging der zweite Durchgang mit 25:17 an Herrnhut.
Die Satzpause nutzte Spielertrainerin Conny nochmal für eine klare Ansage: Eigenfehler minimieren und Druck im Angriff aufbauen. Das wurde nun auch wieder umgesetzt. Selbstbewusst agierten die Löbauerinnen, erkämpften sich wieder einen deutlichen Vorsprung von 7 Punkten bis zum 11:4, wobei die Angriffsquote vermehrt über Andrea verlagert wurde. Diese fackelte nicht lange und versenkte den Ball im gegnerischen Feld. Unerklärlich, warum der OSC nun wieder dem Gegner die Möglichkeit zum Comeback gab. Wider gab es Abstimmungs- und Annahmeschwierigkeiten, denen viel zu spät entgegengewirkt wurde. Herrnhut konnte zum 24:24 ausgleichen, aber wie schon im ersten Satz, hatte Löbau die stärkeren Nerven oder aber das entscheidende Quäntchen Glück, um die letzten beiden Punkte für sich zu entscheiden und damit den Meistertitel zu sichern.
Überglücklich den Titel sicher in der Tasche zu haben, wollte man nun auch das Spiel für sich entscheiden, aber es lief alles anders, als erwartet. Weiterhin mit Abstimmungsschwierigkeiten und fehlendem Teamwork ließ man sich vom Gegner regelrecht vorführen. Es lief nichts mehr. Die Löwinnen mussten mit einem peinlichen 12:25 in den Tiebreak.
Das war nun wieder ein Spiel auf Augenhöhe. Stabile Annahmen ermöglichten nun auch wieder Druckaufbau im Angriff. Herrnhut setzte sich ordentlich zur Wehr, konnte mit 8:7 die Seite wechseln und schließlich das Spiel 15:12 für sich entscheiden.
Fazit: Das Spiel lief alles andere, als erwartet. Zu viele Unstimmigkeiten und fehlender Teamgeist sorgten für diese Zitterpartie, bei der man am Ende über den Punktgewinn mehr als froh sein kann.

Seit dem dritten Spieltag sind die Löwinnen ununterbrochen Tabellenführer. Dieser Punkt war entscheidend für die Meisterschaft. Olé Olé

Gleich im Anschluß wurde bißchen gefeiert 😉 ; mit den Herrnhuter Volleyfanten und dem TSV Kunnersdorf.

 

OSC Löbau – Herrnhuter Volleyfanten

  1. Satz: 25:23
  2. Satz: 17:25
  3. Satz: 26:24
  4. Satz: 12:25
  5. Satz: 12:15

 

Es spielten: Andrea Bimmrich, Monique Linke, Kirstin Krüger, Arite Kunzendorf, Heike Lederer, Nicol Švrčinová, Cornelia Wünsch (C), Kristin Herzig

Trainer: Cornelia Wünsch

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Doreen HennigMeistertitel perfekt
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Mit 6 Spielerinnen zu 3 Punkten

Zum vorletzten Spieltag reisten die Löwinnen verletzungs-, krankheits- und schichtbedingt mit nur sechs Spielerinnen zum SV Kaupa Neuwiese. Für den Spielantritt ist das erstmal ausreichend, aber man rechnete nicht mit drei Punkten.
Viele Möglichkeiten in der Aufstellung gab es nicht. Im Mittelblock, wie immer, Heike und Arite, im Zuspiel Kirstin, im Außenangriff Monique und Andrea und im Diagonalangriff Conny. Die Löwinnen losten das Aufschlagrecht und versenkten diesen gleich im Netz, holten den Ball aber durch einen Angriff von Heike über einen Diagonalangriff sofort zurück und fanden ihr Spiel. Sichere Annahmen ermöglichten Kirstin ein variables Angriffsspiel. Schnell hatte sich Löbau abgesetzt und zwang Kaupa beim 14:8 zu ihrer ersten und beim 19:10 zu ihrer zweiten Auszeit. Trotz vier Aufschlagfehler freuten sie sich nach 19 Minuten über einen 25:12 Satzgewinn.
Der zweite Satz gestaltete sich etwas ausgeglichener. Kaupa hatte auf einigen Positionen umgestellt und setzte sich nun mehr zu Wehr. Die Löwinnen hielten aber ihren Druck aufrecht. Starke Blockaktionen von Andrea und Arite erzielten so manchen wichtigen Punkt. Eine leichte Führung des OSC glich Kaupa zum 10:10 aus. Dann setzte sich der OSC endgültig ab und gewann auch den zweiten Satz mit 25:19.
Nun erhielten die Damen emotionale Unterstützung der OSC-Männer, die mit ihren Spielen bereits fertig waren. Der dritte Durchgang gestaltete sich ähnlich. Starke Annahmen, druckvolle Angriffe und ein hohes Maß an Einsatzbereitschaft bescherten dem OSC eine 3-Punkte-Führung, die jedoch durch einige unglückliche Ballwechsel Kaupa zum 14:14 ausgleichen konnte. Nun kam auch noch ein bisschen Pech für die Löwinnen dazu und Kaupa zog auf 5 Punkte davon. Löbau konnte nicht mehr ausgleichen und verlor den Satz 21:25.
Der vierte Satz war weiterhin ein Spiel auf Augenhöhe. Konditionell waren die Löbauerinnen im Vorteil, schließlich war das bereits der neunte Satz für den Gegner. Die Löwinnen wollten unbedingt den Tiebreak verhindern, da sich nun auch konditionell abbauten und keine Wechselmöglichkeiten hatten, und mobilisierten nochmal alle Kräfte. Weiterhin mit sehr guten Annahmen und einer geringen Eigenfehlerquote, bauten sie Druck auf. Starke Blockarbeit von Kirstin und Heike entlockten den Löwen so manchen Jubelschrei. Der Gegner setzte sich aber ordentlich zur Wehr. So blieb es bis zur Satzmitte ausgeglichen. Dann sorgte ein Wechselfehler für Unsicherheiten im gegnerischen Spielfeld, die die Löbauerinnen sofort zu ihrem Vorteil nutzten. Sie erkämpften mit Hilfe einer 5er Aufschlagserie von Heike einen 5-Punkte Vorsprung, den sie zum 25:22 Satzgewinn retteten.
Fazit: Trotz des Fehlens der zwei wichtigsten Annahmespielerinnen, gestaltete sich diese erstaunlich gut. Die sichere Annahme und die starken Blockaktionen waren heute der Schlüssel zum Sieg.

Vielen dank nochmal die die OSC-Männer, mit deren Unterstützung so mancher Punkt bejubelt werden konnte.

OSC Löbau – SV Kaupa Neuwiese

  1. Satz: 25:12
  2. Satz: 25:19
  3. Satz: 21:25
  4. Satz: 25:22

Es spielten: Andrea Bimmrich, Monique Linke, Kirstin Krüger, Arite Kunzendorf, Heike Lederer,  Cornelia Wünsch (C)

Trainer: Cornelia Wünsch

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Doreen HennigMit 6 Spielerinnen zu 3 Punkten
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Doppelsieg in der Löwenhöhle

Zum letzten Heimspiel empfingen die OSC Damen zuerst den TSV Kunnersdorf und anschließend den JTVG Coblenz. Sechs Punkte mussten her um den direkten Verfolger MSV Bautzen auf Abstand zu halten.
Die Löwinnen begannen mit Kirstin im Zuspiel, Heike und Arite im Mittelblock, Monique und Andrea im Außenangriff, Kristin in Diagonalposition und Nika als Libera. Wie so oft starteten sie souverän. Präzise Annahmen und klare Aktionen verhalfen zur sofortigen Führung, die mit Hilfe einer 9er Aufschlagserie von Arite zum 17:5 ausgebaut werden konnte. Den 24. Punkt erzielte Kirstin mit einem für den Gegner unlösbaren Aufschlag. „Von der Hand an die Wand…“. Der erste Satzball beim 24:10 fiel jedoch beim OSC aufs Parkett, gefolgt von einem Angriff ins Aus. Verwandeln konnte erst Tini den 25. Punkt durch einen angeschlagenen Block. Nach 20 Min hieß es 25:14 für den OSC.
Im zweiten Durchgang erwartete man ein Aufbäumen des Gegners, schließlich ist er kein unbekannter und für alle Überraschungen gut. Aber es lief ähnlich, wie im ersten Satz. Sofortige Führung und die 7er Aufschlagserie von Kirstin gaben Sicherheit, die die Löwinnen ausnutzten. Sie gaben dem Gegner keine Chance zum Come Back. Nach 21 Minuten hieß es wiederum 25:12 für den OSC.
Im letzten Satz wechselte der OSC nochmal den Zuspieler, blieb seiner Favoritenrolle gerecht und beendete das Spiel mit 25:11 nach 1 Stunde und 6 Minuten.
Im zweiten Spiel traf man nun auf den vermeintlich schwächeren Gegner JTVG Coblenz. Es wurden Zuspieler und Diagonalangreifer gewechselt und das Spiel locker begonnen. Eine Führung des OSC von 5:3 wurde sofort durch den Gegner mit druckvollen Aufschlägen kompensiert und in eine 9:5 Führung gedreht. Damit hatten die Löwinnen nicht gerechnet. Als eine generische Spielerin dann noch 8 Aufschläge in Folge servierte, verloren die Löbauerinnen völlig den Faden. Ehe sich eine Möglichkeit zur Aufholjagd bot, gewann Coblenz den Satz mit 25:12. Peinlich, Peinlich!!
Die Satzpause nutzten die Löwinnen zum Regenerieren, es sollten erstmal nur die Eigenfehler abgestellt werden, außerdem wechselten Zuspieler und Außenangreifer. Es lief nun wesentlich besser. Die Annahme wurde stabilisiert, man kam wieder zum Angreifen, hielt den Gegner in Bewegung und wies ihn in seine Schranken. Das wurde belohnt, frühe Führung mit stetigem Ausbau zum 25:15. Geht doch!!
Der dritte Satz nun wieder etwas unsicherer. Fünf Punkte hingen die Löwinnen zurück ehe sie zum 16:16 ausgleichen konnten. Am Ende des Satzes fehlte das letzte Quäntchen Glück und er ging mit 25:21 an den Gegner.
Im vorletzten Durchgang zeigte der OSC nochmal, wer hier Herr im Hause ist. Sicherer Spielaufbau, druckvolle Aufschläge und Einsatzbereitschaft wurden mit einem 13:25 Satzgewinn belohnt.
Nun sollte wiedermal der Tiebreak entscheiden. Ein 0:2 Rückstand wurde zum 4:2 gedreht. Verletzungsbedingt mussten nun die Zuspielerinnen tauschen und der Gegner konnte beim 8:7 Seitenwechsel die Führung übernehmen. Beim 8:9 ging Arite zum Aufschlag, setzte die Bälle präzise ins gegnerische Feld und verhalf dem OSC zum ersten Satzball (14:9). Dieser wurde abgewehrt, aber sofort der zweite durch Conny über einen Außenangriff zum 15:10 umgesetzt.
Fazit: Unerwartet einfach verlief das erste Spiel. Trotzdem hielten die Löwinnen an ihrem Spielablauf fest und wurden mit 3 Punkten belohnt. Im zweiten Durchgang brauchten sie zu lange, um ihr Spiel umzustellen und zu stabilisieren. Immer wieder gab es Schwächen in der Annahme, die letztlich die 2 Satzverluste verursachten. Am Ende können die Löwinnen mit 5 Punkten mehr als zufrieden sein. Sie führen im Endspurt weiterhin die Tabelle an und halten den MSV Bautzen weiter auf Abstand.

OSC Löbau – TSV Kunnersdorf

  1. Satz: 25:14
  2. Satz: 25:12
  3. Satz: 25:11

OSC Löbau – JTVG Coblenz

  1. Satz: 12:25
  2. Satz: 25:15
  3. Satz: 21:25
  4. Satz: 25:13
  5. Satz: 15:10

Es spielten: Andrea Bimmrich, Monique Linke, Kirstin Krüger, Arite Kunzendorf, Heike Lederer, Nicol Švrčinová, Cornelia Wünsch (C), Kristin Herzig, Doreen Hennig

Trainer: Cornelia Wünsch

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OSC Damen erfolgreich in Panschwitz-Kuckau

Nach der Niederlage am vergangenen Spieltag mussten nun unbedingt 3 Punkte her, um die Tabellenführung zu verteidigen.
Zuversichtlich betrat man die Halle. Während der SV St. Marienstern Panschwitz-Kuckau vom ersten Spiel bereits 5 Sätze in den Knochen hatte, liefen die OSC-Damen frisch und hochmotiviert auf. Verzichten mussten die Löbauerinnen auf Monique. Dafür übernahm deren Außenangriff Conny gemeinsam mit Andrea, Kristin den Diagonalangriff, Arite und Heike den Mittelblock, Nika die Liberoposition und Doreen teile sich mit Kirstin das Zuspiel. Im ersten Satz ließen sie nichts anbrennen. Aufschläge kamen sicher ins Spiel, Feldabwehr und Zuspiel passten und die Angriffe fanden ihr Ziel. Schnell war ein Vorsprung erarbeitet und der Gegner nahm beim 15:6 seine erste Auszeit. Der OSC ließ sich nicht aus dem Spiel bringen und beendete den Satz nach 20 Min mit 25:13.
Wie schon so oft konnten sie den Schwung nicht mit in die zweite Runde nehmen und gerieten gleich zu Satzbeginn mit 3:7 in Rückstand. Mit Hilfe einer 4er Aufschlagserie von Doreen erkämpften sie sich eine 8:7 Führung, gaben diese aber gleich wieder ab. Irgendwie war der Wurm drin. Die Eigenfehlerquote war einfach zu hoch. Beim 15:18 Rückstand wechselte Doreen mit Kirstin, der erhoffte Antrieb blieb aber aus. Löbau musste sich mit 19:25 geschlagen geben.
Satz abhaken, von vorn beginnen und Eigenfehler minimieren, lautete die Ansage von Conny. Gesagt getan, Löbau lief wieder selbstbewusst und mutig auf, präsentierte ein Abbild des ersten Satzes und erzielte einen 25:16 Satzgewinn
Zu Beginn des letzten Durchgangs taten sich die Löbauerinnen wieder etwas schwer. Unpräzise Annahmen und Abstimmungsschwierigkeiten ließen eine 7:2 Führung zum 12:11 schrumpfen. Diesmal jedoch brachte der Zuspielerwechsel den erhofften Antrieb und der letzte Satz wurde letztlich mit einer 4er Aufschlagserie von Kristin zum 25:17 beendet.
Fazit: Gute Feldabwehr ermöglichte den Zuspielern eine breite Spielgestaltung. Alle Angreifer wurden in Szene gesetzt und platzierten die Bälle an gewünschter Stelle. Lange Spielzüge, von denen es reichlich gab, konnten die Löwinnen meistens für sich gewinnen. Auch wenn der Punktestand es nicht wiederspiegelt, war es ein hart erarbeiteter Sieg.

OSC Löbau – SV St. Marienstern Panschwitz-Kuckau
1. Satz: 25:13
2. Satz: 29:25
3. Satz: 25:16
4. Satz: 25:17
Es spielten: Andrea Bimmrich, Kirstin Krüger, Arite Kunzendorf, Heike Lederer, Nicol Švrčinoá, Cornelia Wünsch (C), Kristin Herzig, Doreen Hennig
Trainer: Cornelia Wünsch

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Doreen HennigOSC Damen erfolgreich in Panschwitz-Kuckau