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Tabellenführer und Aufsteiger zu Gast in der Löwenhöhle

Die Zielstellung für den heutigen Spieltag lautete ein Satzgewinn pro Spiel.

Gegen den USV TU Dresden begannen die OSC Damen mit Kirstin im Zuspiel, Heike und Marie im Mittelblock, Andrea H. und Andrea B. im Außen-, Monique im Diagonalangriff und Nika als Libera. Die Mannschaft startete sehr verhalten in den ersten Satz, die Leistung/das Können wurde einfach nicht abgerufen. Die Trainerin war unzufrieden und nahm ziemlich zeitig die Auszeiten, um die Mannschaft wach zu rütteln, langsam kamen die Löwinnen ins Spiel, nur zu spät. Etwas verunsichert beendeten sie den Satz mit 15:25

Mit Zuspieler- (Kirstin – Doreen), Diagonal- (Monique – Conny) und Außenangreiferwechsel (Andrea B. – Elisa) ging es in den zweiten Satz. War es der Wechsel oder waren die Löwen endlich aufgewacht, jedenfalls zeigten die Löwinnen jetzt ihr Können. Sie starteten gleich mit einer 6er Aufschlagserie von Doreen und zwangen den Gegner bei 3:6 und 6:13 zu Auszeiten und zogen ihr Spiel durch. Sichere Annahmen und druckvolle Angriffe ermöglichten immer wieder Punktgewinne. Der USV ließ sich jedoch wenig beeindrucken, er erholte sich, von dem verschlafenen Start und erzielte stets einen Punkt mehr pro Rotation. Langsam aber sicher kamen sie an den OSC ran, erzielten den Ausgleich beim 23:23 und entschieden den Satz für sich.

Der letzte Durchgang, mit Aufstellung aus Satz eins, lediglich Mittelblockerwechsel zwischen Marie und Arite und Diagonalwechsel zwischen Monique und Conny, war zu Beginn ein Abbild des zweiten, jedoch ohne Aufschlagserie. Die Löwinnen zeigten sichere Annahmen und variables, druckvolles Angriffsspiel. Bis zum 10:10 konnte sich keine Mannschaft absetzen. Dann schlichen sich erneut Fehler, vor allem bei Aufschlag und Annahme ein, die Dresdner zogen davon und entschieden den dritten Satz mit 17:25 für sich.

Im zweiten Spiel  gegen den Tabellenführer TSG KW Boxberg Weißwasser I erprobten die OSC Damen ein neues Stellungsspiel in der Angriffsabwehr. Es begannen Doreen im Zuspiel, Andrea B. und Elisa im Außen-, Monique im Diagonalangriff, Arite und Marie im Mittelbock und Nika als Libera. Wiedererwartens erwischten die Löwinnen einen super Start. Mit zwei aufeinander folgenden 3er Aufschlagserien von Doreen und Elisa erkämpfen sie einen Vorsprung von 6 Punkten, zwangen den TSG beim 6:12 zu ihrer ersten Auszeit und übten weiter Druck über Angriffe und Aufschläge aus. Der Vorsprung schrumpfte bis zum 24:22 auf 2 Punkte, jedoch gehörten die ersten zwei Satzbälle dem OSC. Erst beim 26:25 konnten sie den dritten verwandeln. Doch zu früh gefreut!! Die Schiedsrichterentscheidung fiel zu Gunsten des Gegners aus. Verunsichert und perplex verloren die Löwinnen die letzten zwei Punkte, der Satz ging mit 28:26 an Boxberg.

Erneut mit Zuspieler- und Außenangreiferwechsel konnte im zweiten Satz der Druck auf den Gegner gehalten werden. Mit ein bis zwei Punkten Rückstand war der Satzgewinn in Reichweite. Erst zum Satzende nahm die Fehlerquote der Löwinnen wieder zu, und sie mussten sich mit 20:25 geschlagen geben.

Hier ist noch was zu holen. Weiterhin stark in der Feldabwehr und sicher im Angriff spielten die Löwinnen ihr Spiel. Boxberg wurde beim 13:15 und 15:20 zu Ihren Auszeiten gezwungen. Monique verhalf mit einer 5er Aufschlagserie zur 22:15 Führung. Den Sieg nun schon vor Augen wurden die Löwinnen zu lässig im Angriff. Die TSG Damen holten 7 Punkte in Folge. Eine Auszeit der Löbauer beim 22:23 rüttelte sie wach, und sie konnten sich endlich mal über einen Satzgewinn freuen.

Unerklärlich der letzte Satz. Es lief nichts mehr. Zu viele Aufschlagfehler in Folge und Unkonzentriertheit bei den Angriffen ließ die Kampfbereitschaft in den Keller sinken. Über die Stationen 5:9, 7:14, 9:17 und 21:10 endete das Spiel mit 11:25 für den Gegner.

Fazit:

Die Trainerin war mit der Leistung aller Spieler sehr zufrieden. Jeder war bereit 100% zu geben. Was im zweiten Spiel noch hervorzuheben ist, war die Stimmung, die doch so oft bei anderen Spielen fehlte. Was sie jetzt noch brauchen, sind sichere Aufschläge, was auch zum Satzverlust führte und dann das letzte Quäntchen Glück zum Sieg. Die neue Abwehrstellung wurde sehr gut umgesetzt, es wurden viele harte Angriffe des Gegner erfolgreich abgewehrt.

Ein Lob von der Trainerin an die ganze Mannschaft.

OSC Löbau – USV TU Dresden

  1. Satz: 15:25
  2. Satz: 23:25
  3. Satz: 17:25

Satz: 17:25 OSC Löbau – TSG KW Boxberg Weißwasser I

  1. Satz: 26:28
  2. Satz: 20:25
  3. Satz: 25:23
  4. Satz: 11:25

 

Es spielten: Andrea Heinke, Andrea Bimmrich, Kirstin Krüger,  Monique Linke, Cornelia Wünsch (C), Arite Kunzendorf, Heike Lederer, Nicol Švrčinová, Marie Preußger, Elisa Lindner, Doreen Hennig

Trainer: Cornelia Wünsch

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Zu Gast beim Boxdorfer VC

Am vergangenen Samstag führte der Weg der Löwinnen nach Radebeul zum Boxdorfer VC.
Auf Andrea B. und die Jugendspielerinnen Marie, Elisa und Marlene musste verzichtet werden. So hatten die Trainer Marten und Conny eine Außenposition neu zu besetzen. Die Startaufstellung wurde demnach mit Monique im Diagonalangriff, Heike und Arite im Mittelblock, Andrea und Conny im Außenangriff, Sandra im Zuspiel und Nika in Liberoposition festgelegt.
Die Löwinnen gewannen Aufschlagrecht und schenkten dem Gegner gleich den ersten Punkt! Dennoch erwischten sie einen guten Start und zwangen Boxdorf beim 14:14 zur ersten Auszeit, die die Löwinnen aber für sich nutzten und eine 16:14 Führung erarbeiteten. Eine schlechte Angriffsquote der OSC Damen ließ nun wieder die Führung zum 17:16 für Boxdorf wechseln. Das Durchsetzungsvermögen im entscheidenden Moment fehlte den Löwinnen. Bis zum 18:23 hatte der Gegner seinen Vorsprung ausgebaut und bis zum 25:21 Satzgewinn beibehalten.
Mit Zuspielerwechsel (Sandra – Kirstin) ging es in den zweiten Satz. Wieder zeigten die Löwinnen ein starkes Spiel. Gute Annahmen und variable Pässe ermöglichten einen wandelbaren Spielaufbau. Boxdorf nahm seine erste Auszeit beim 8:9 Rückstand. Die Löwinnen konnten dennoch, dank einer Aufschlagserie von Monique, den Vorsprung zum 11:8 ausbauen. Geprägt von langen Spielzügen und am Ende dem entscheidenden Quäntchen Glück konnte Boxdorf zum 19:19 ausgleichen. Ein Rückstand von 19:21 zwang den OSC zur Auszeit, der nun wiederum zum 23:23 ausgleichen konnte. An Spannung kaum zu überbieten konnte Löbau die ersten beiden Satzbälle abwehren, ehe Boxdorf den Satzgewinn zum 27:25 besiegelte.
Wie schon so oft in dieser Saison hatten die Löwinnen im dritten Satz mit einem unerklärlichen Leistungseinbruch zu kämpfen. Den Start völlig verschlafen gerieten sie schnell in Rückstand. Auszeiten beim 2:7 und 4:12 brachten nicht die erhoffte Wende. Wacklige Annahmen erschwerten Zuspiel und Angriff. Boxdorf konnte nicht mehr unter Druck gesetzt werden. Beim 6:14 wechselte Doreen mit Conny in den Außenangriff. Der Impuls, um die desolate Mannschaftsleistung zu verbessern, blieb jedoch aus. Nach nur 18 Min gewann Boxdorf den Satz mit 25:10.
Weiterhin sind die Schwankungen des Leistungsniveaus der Löwinnen viel zu hoch. Der starke Auftritt zu Spielbeginn zeigt, dass das nötige Potential vorhanden ist, aber nicht konsequent aufrechterhalten werden kann. Ein Satzgewinn wäre durchaus verdient gewesen.

OSC Löbau – Boxdorfer VC
1.      Satz: 21:25
2.      Satz: 25:27
3.      Satz: 10:25

Es spielten: Andrea Heinke, Kirstin Krüger, Sandra Graumann, Monique Linke, Cornelia Wünsch (C), Arite Kunzendorf, Heike, Lederer, Nicol Švrčinová, Doreen Hennig

Trainer: Cornelia Wünsch, Marten Heinke

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